Jannes Lorenzen

veröffentlicht; 14. November 2021

Jahrelang galt PayPal als sichere Aktie, Musterbeispiel für erfolgreiches Management und Zukunft des Payments. Nun ist die Aktie in kurzer Zeit um etwa ein Drittel gefallen und die Börsenstory bekommt Kratzer. Bietet sich nun ein lange ersehnter, günstiger Einstiegszeitpunkt?

Dabei gibt es wahrscheinlich keinen größeren Markt als den für Zahlungsabwicklungen, da jedes Unternehmen der Welt darauf angewiesen ist.

PayPal hat sich in diesem Markt zu einem Top-Player aufgeschwungen – u.a. durch eine einfache Nutzbarkeit, Käuferschutz, geringe Gebühren und weiteren Ideen von der PayPal Mafia. Das hier ist sie:

Quelle: Wikipedia

Die „PayPal Mafia“ ist eine Gruppe von ehemaligen PayPal Gründern und Angestellten, die danach enorm erfolgreich weitere Unternehmen gegründet und entwickelt haben. Dazu gehören (Elon Musk), LinkedIn, (Peter Thiel), YouTube, Reddit, Sequoia Capital, Yelp und viele weitere.

PayPal ist also nicht nur ein erfolgreiches Payment-Unternehmen, sondern auch die Brutstätte vieler Menschen, die danach die Tech-Welt zentral geprägt haben.

PayPal wickelt heute über 400 Mrd. US-Dollar jährlich an Zahlungen ab und wächst stetig. Es ist profitabel und ein sehr beliebtes Produkt. Zuletzt ist es außerdem in den Kryptowährungs- sowie den „Buy now, pay later“-Markt eingestiegen.

Grund genug, dass wir uns die Aktie nach dem Kursverlust nochmal genauer anschauen und herausfinden, ob sich eine Investition aktuell lohnen könnte. Unter anderem erfährst du in dieser Analyse:

  • Überblick: Was heute hinter PayPal steckt und wie die Aktie analysiert werden sollte
  • Wie steht PayPal wirtschaftlich aktuell da, wie wird Geld verdient und was sind die wichtigsten Mechanismen des Geschäftsmodells?
  • Blick in die Zukunft: Wie stark ist der Burggraben zur Konkurrenz, welche Trends zeichnen sich im Markt ab und wie sieht die eigene Strategie aus?
  • Stärken, Schwächen, Chancen & Risiken eingeschätzt und gegenübergestellt
  • Abschließende Bewertung inkl. Scorecard und konkreter Renditeerwartung: Ist die PayPal Aktie aktuell kaufenswert?

Überblick: Das steckt hinter PayPal

Das Unternehmen

PayPal ist ein Online-Bezahldienst, der 1998 in Palo Alta in den USA gegründet wurde. Zu den Gründern gehörten u.a. Peter Thiel und Elon Musk, welcher heute der reichste Mensch der Welt ist. Heute ist Dan Schulman seit 2015 der CEO.

PayPal ist vor allem 2002 groß geworden, als es auf eBay als sicherer Zahlungsdienst integriert wurde, bei dem u.a. Käuferschutz gewährleistet wurde. PayPal wurde dann auch komplett von eBay gekauft.

Anschließend wurde PayPal unabhängiger von eBay, wurde 2015 eigenständig an die Börse gebracht und hat sich als Payment-Unternehmen etabliert, sowohl bei Unternehmen, aber auch bei Privatpersonen. Exklusivvereinbarungen mit eBay werden nun aufgehoben, was die Unabhängigkeit der Unternehmen vorantreibt.

Zu PayPal gehört mittlerweile auch venmo, eine Mobile-Payment-App in den USA, die vor allem für das Teilen von Zahlungen mit Freunden inklusive sozialer Interaktion genutzt wird.

2018 wurde außerdem das schwedische Unternehmen iZettle für 2,2 Mrd. US-Dollar gekauft, welcher mobile Zahlsysteme für stationäre Läden anbietet und damit ein direkter Konkurrent für Square ist.

Zuletzt ist PayPal in den „Buy now, pay later“ Markt eingestiegen. In Japan wurde dafür Paidy für 2,7 Mrd. US-Dollar gekauft.

Die bisher größte Akquisition war Honey, die wir uns gleich noch anschauen werden.

Geschäftsmodell

PayPal wickelt Zahlungen ab. Sowohl C2C, also zwischen Privatpersonen, aber auch B2C und B2B. Sobald Unternehmen involviert sind, zahlen diese eine anteilige Gebühr am Transaktionsvolumen.

PayPal verdient in erster Linie Geld durch Transaktionsgebühren. Diese variieren von Land zu Land, liegen aber im Durchschnitt bei etwa 2% des vermittelten Volumens.

In Deutschland liegt die Gebühr für das Empfangen von Geld für gewerbliche Konten bei 0,35 Euro + 2,49 Prozent des Umsatzes, wobei diese Kosten mit steigendem Volumen sinken.

Darüber hinaus bietet PayPal aber auch kostenfreie Geldtransfers an – warum das klug ist, erfährst du gleich – und auch Zusatzservices wie Mini-Kredite für Unternehmen oder die Möglichkeit Kryptowährungen zu kaufen und zu verwahren.

Aktienkurs

Der Aktienkurs hat sich über die letzten Jahre stark entwickelt, hat zuletzt aber einen deutlichen Knick erlebt:

Factsheet

Factsheet

Alle Zahlen, sofern nicht anders angegeben, in der jeweiligen Heimatwährung und TTM (= letzte 12 Monate). Zusatz ‚e‘ = erwartet.

Die Eckdaten

  • Land: USA
  • Branche: Payment
  • Marktkapitalisierung: 245 Mrd. USD
  • Umsatz: 24,6 Mrd. USD
  • Gewinn: 5 Mrd. USD
  • Free Cashflow: 3,5 Mrd. USD

Bewertung

  • KUV: 11
  • KGV: 50
  • KGVe: 37
  • KCV: 40
  • PEG-Ratio: 2,4

Qualität & Wachstum

  • Verschuldungsgrad: 36%
  • Bruttomarge: 49%
  • Nettomarge: 22%
  • operatives Gewinnwachstum (letzte 3 Jahre): 15% p.a.
  • Umsatzwachstum (letzte 3 Jahre): 18% p.a.

Schauen wir uns nun an, was hinter diesen Zahlen steckt.

Business Breakdown: Geschäftsmodell analysiert

Schauen wir uns einmal an, wie das Geschäftsmodell aussieht. Die Grafiken von PayPal selbst stammen vereinzelt aus dem Investors Update Q3 2020 und primär aus dem Investors Update Q3 2021.

Unternehmensentwicklung

In der Coronaphase konnte PayPal direkt starke Zuwächse erzielen. Die Wachstumsrate ist von 12 bis 19% auf 22 bis 25% gestiegen.

Wie sehen nun die aktuellsten Zahlen aus? Etwas ernüchternd. Das Wachstum ging weiter, seit Q4 ’20 stagniert der Quartalsumsatz allerdings weitestgehend. Zuletzt wurde in Q3 ’21 ein Umsatzplus von 13% erreicht.

Dieser Umsatz teilt sich aktuell so auf (gemäß Earnings Release Q3 2020):

  • 93% Transaktionen
  • 7% Services

Das abgewickelte Zahlungsvolumen von PayPal ist über die letzten Jahre ebenfalls rasant gestiegen:

Quelle: Statista

Business Breakdown: Genauerer Blick auf PayPals Entwicklung

Das abgewickelte Volumen und der selbst erzielte Umsatz wachsen also etwa mit 15 bis 20% pro Jahr, wenn wir die letzten Quartale anschauen.

Auch die Anzahl der Account wächst fast proportional mit:

PayPal hat zurzeit 416 Mio. aktive Nutzer und in den letzten 12 Monaten ein gesamtes Transaktionsvolumen von über 230 Mrd. US-Dollar abgewickelt.

Bis Q3 2020 sind die Margen leicht gestiegen (Unterschied zwischen GAAP und Non-GAAP ist hier erklärt). Die gestrichelte Linie exkludiert Rücklagen für potenziell höhere Ausfallraten von Zahlungen, dazu fand in Q1 2020 die Akquisition von „Honey“ statt:

Mittlerweile scheint sich der Trend wieder leicht umzukehren und die Margen in Richung Vor-Corona-Niveau zu sinken.

Der Free Cashflow liegt 20% über dem Vorjahr, bewegt sich aber zuletzt auch eher konstant.

Deep Dive: Mechanismen des Geschäftsmodells

PayPal hat in meinen Augen eine zentrale Aufgabe: Das Schaffen von Netzwerkeffekten. Dafür muss PayPal zwei Zielgruppen optimal bedienen.

Netzwerkeffekte

PayPal muss zwei Seiten zufrieden stellen, um selbst gut da zu stehen: (1) Konsumenten und (2) Unternehmen, vor allem Online-Händler.

Je mehr Händler PayPal als Zahlungsoption einbinden, desto wertvoller wird PayPal für Konsumenten. Je mehr Konsumenten PayPal nutzen, desto mehr Händler binden PayPal ein. Das ist das Flywheel sich selbst verstärkender Netzwerkeffekte.

Dafür hat PayPal einiges getan.

PayPals Vorteile aus Konsumentensicht

  • Käuferschutz: Käufer können ihre Zahlung zurückziehen, sollten sie auf einen Betrüger reingefallen sein
  • Einfachheit: PayPal ist simpel zu nutzen, sowohl am PC als auch mobil
  • Abdeckung: PayPal hat eine hohe Abdeckung, denn Kunden wollen an möglichst vielen Orten mit möglichst wenigen Zahlungsdienstleistern zahlen
  • Geld an Freunde verschicken, ohne dass dafür Kosten anfallen oder privat Kosten sammeln (bspw. für gemeinsame Geschenke)

Gerade der letzte Punkt ist ziemlich unscheinbar. Schließlich verdient PayPal daran nicht einmal Geld, zahlt sogar leicht drauf. Warum macht PayPal das also?

Die Gründe sind die Netzwerkeffekte: Durch diesen Service schafft es PayPal Nutzer auf die Plattform zu holen. Wer einen Account macht um Freunden Geld zu schicken oder von Freunden Geld zu bekommen, wird viel eher auch Online-Käufe perspektivisch über PayPal bezahlen. Strategisch in meinen Augen enorm smart.

PayPals Vorteile aus Unternehmenssicht

  • Günstig: PayPal wickelt Zahlungen günstig ab
  • Geschwindigkeit: PayPal zahlt Geld schnell aus, damit Unternehmen ihre Liquidität erhalten
  • Conversion: Je einfacher der Bestellprozess, desto mehr Kunden schließen auch Online-Käufe ab. Je mehr Vertrauen, je einfacher der Bestellprozess, je flexibler die Zahlungsoptionen, desto besser für den Online-Verkäufer

Unterm Strich muss PayPal also so viele private Kunden und so viele Unternehmen auf die Plattform bekommen indem die aufgeführten Faktoren bestmöglich erfüllt und weiterentwickelt werden.

Zusammenfassung

PayPal verdient Geld über eine anteilige Provision an abgewickelten Zahlungen und wächst ziemlich konstant mit ca. 20% pro Jahr. Darüber hinaus ist PayPal profitabel. Der wichtigste strategische Fokus ist die Anzahl der Nutzer und das Aufbauen von Netzwerkeffekten.

Zukunft: Burggraben, Strategie & Wachstumsperspektiven

Bevor wir gleich in die SWOT-Analyse gehen, schauen wir in die Zukunft. Wie sieht die Strategie aus? Wie ist die Konkurrenzsituation und der eigene Burggraben gegenüber der Konkurrenz? Welche Wachstumsperspektiven gibt es?

PayPals Strategie

PayPal peilt für das letzte Quartal im laufenden Geschäftsjahr 2021 folgende Werte an:

  • 12 – 14% Umsatzwachstum
  • 4% Gewinnwachstum (Non-GAAP)

Dieser Ausblick hat die Anleger zuletzt enttäuscht. Abseits davon hat PayPal zuletzt einige spannende Maßnahmen ergriffen.

#1 Akquisition von Honey

So wurde im Januar 2020 Honey für die stolze Summe von 4 Mrd. US-Dollar gekauft. Honey ist prinzipiell nur ein Browser Plug-In, welches automatisch im Bestellvorgang einen möglichen Rabattcode findet und automatisch einsetzt.

#2 Buy now pay later

Außerdem hat PayPal vor kurzem das Feature „Buy now pay later“ in den USA und Großbritannien gelauncht. Kunden können damit also den Zeitpunkt vom Kauf vom Zeitpunkt der Bezahlung trennen, bspw. in Form von Ratenzahlungen, die PayPal dann abwickelt. Die Händler bekommen trotzdem die volle Summe von PayPal am Anfang gezahlt.

Auch Paidy wurde als BNPL Anbieter, v.a. für den japanischen Markt, für über 2 Mrd. US-Dollar akquiriert.

Warum dieser Markt gerade von vielen Unternehmen so im Fokus ist, habe ich hier beschrieben:

Je mehr Zahlungsmöglichkeiten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde eine für sich passende findet. BNPL erhöht also den Kaufabschluss.

Wenn später gezahlt wird, entspricht das einer Art Kurzkredit, den ein Kunde vom Zahlungsabwickler erhält. Entsprechend könnte dafür auch ein Zins als Erlösquelle anfallen.

Affirm Mitgründer und Investor Alex Rampell hat außerdem spannende Einblicke in das BNPL-Segment geliefert.

  • BNPL ist in der Frühphase um Kreditkartenunternehmen wie und anzugreifen
  • Jede Transaktion per Kreditkarte beinhaltet fünf Parteien: Konsument -> ausgebende Bank -> Netzwerk (Visa oder Mastercard) -> Aquirer -> Händler. Die drei in der Mitte erhalten keine Daten darüber, was gekauft wurde.
  • BNPL schafft ein paralleles Netzwerk, das mehr Informationen beinhaltet und an der ausgebenden Bank, dem Kartennetzwerk und dem Aquirer vorbei geht. Außerdem wird der Produkthersteller Teil des Prozesses.
  • Beispiel: Samsung möchte Ratenzahlung für das neue 1.000$ Smartphone. Wie machen sie das in Filialen bei und Target oder bei , wenn jeder eine andere Kreditkarte nutzt und die ausgebenden Banken keine Produktdetails sehen? Die Lösung: BNPL.
  • Aktuell wird das parallele Netzwerk nur für Ratenzahlungen oder bestimmte Finanzierungen genutzt, weil der Nutzen hier klar ist (weniger involvierte Parteien, mehr weitergetragene Produktinformationen), perspektivisch könnten aber auch andere produktspezifische Angebote wie Garantien oder Rabatte so abgewickelt werden.

Tatsächlich könnte also ein paralleles Netzwerk entstehen, das (a) Kreditkartenunternehmen in einigen Bereichen überflüssig macht und (b) für Produkthersteller und Verkäufer mehr Informationen übermittelt, die weiter genutzt werden können.

#3 Kryptowährungen über PayPal kaufen

Kryptowährungen, vor allem Bitcoin, erleben gerade wieder eine Hochphase. Vielleicht auch durch PayPal, das vor ein paar Monaten angekündigt hat, das Kaufen und Verwahren von Kryptowährungen in einer sogenannten Wallet zu ermöglichen.

So sieht der Prozess aus Nutzersicht aus – gewohnt einfach und aufgeräumt:

Das offenbart für PayPal neue Umsätze und auch neue Nutzer, die dafür auf PayPal setzen, das als eines der ersten etablierten Unternehmen (bspw. nach dem kleineren Konkurrenten ) in den Markt einsteigt. Die gesamten Auswirkungen von PayPals Bitcoin-Einstieg werde ich hier in Zukunft noch analysieren.

Konkurrenz

Tipp

Hier habe ich bereits den Payment-Markt analysiert, die wichtigsten Begriffe geklärt sowie Chancen und die relevantesten Unternehmen aufgezeigt:

Business Breakdown: Payment-Markt

Es gibt tatsächlich viele Unternehmen im Markt der Zahlungsdienstleister, die direktere und indirektere Konkurrenten von PayPal darstellen.

  • Kreditkartenunternehmen wie Visa, Mastercard und
  • Apple Pay und Google Pay als Zahlungssysteme der Tech-Giganten, die direkten Kundenzugang dadurch haben, dass sie die beiden einzigen Anbieter von Smartphone-Betriebssystemen sind und Apple darüber hinaus auch PC-Hardware in Form ihrer iMacs und Macbooks anbietet
  • In China sind Alibaba mit AliPay und Tencent mit WeChat die Unternehmen, die den mobilen Zahlungsmarkt einnehmen
  • Facebook & WhatsApp Pay, das nach dem chinesischen Vorbild ebenfalls den bestehenden Kundenzugang nutzen und direkt Zahlungen in den Apps anbieten will
  • Zahlungsabwickler wie Klarna aus Schweden, aus der Niederlande oder Stripe und Square aus den USA

Zusammenfassung

PayPal ist ein hochqualitatives Unternehmen mit einem starken Geschäftsmodell. Es bietet regelmäßig Innovationen, um das Produkt zu verbessern. Es ist allerdings auch in einem Markt, der von starken Konkurrenten geprägt ist.

SWOT-Analyse: Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken analysiert

Bewerten wir nun das Geschäftsmodell und schauen auf die Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen.

Stärken

Beginnen wir mit den Stärken. Was zeichnet das Unternehmen aktuell aus?

Rule of 40

Auch wenn die Rule of 40 eher für junge Wachstumsunternehmen genutzt wird, zeigt sie auch bei PayPal noch, dass kapitaleffizient gearbeitet wird. Die Summe aus Umsatzwachstum und FCF-Marge liegt aktuell bei 43 und damit über der 40, die als Grenzwert für sehr gute Unternehmen gilt.

Kundenzufriedenheit

Dieser Punkt ist teilweise subjektiv aus meiner eigenen Erfahrung geprägt, auch wenn die Meinungen online (bspw. App-Bewertungen oder Reviews aus Händlersicht) sich damit ziemlich gut deckt: PayPal bietet ein nützliches und intuitives Produkt. Es ist vermutlich die einzige App, die in Deutschland eine so hohe Abdeckung hat, dass man überhaupt in Erwägung zieht, Zahlungen mit Freunden oder Kollegen so abzuwickeln.

Auch fast alle Online-Shops bieten mittlerweile PayPal an, teilweise auch mit der Option, gar kein Kundenkonto anlegen zu müssen, sondern die bei PayPal hinterlegten Daten zu nutzen, was Bestellungen aus Nutzersicht noch einfacher macht.

Innovationsführer

PayPal hat immer wieder führende Innovationen integriert: Der Käuferschutz 2002, die einfachen Möglichkeiten Geld an Freunde zu verschicken, jetzt der Einstieg in den Kauf von Kryptowährungen und vieles mehr. PayPal ist immer vorne dabei und gestaltet den Payment-Markt aktiv um.

Schwächen

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Tags: PayPal | Aktien: PayPal

Die Inhalte stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar, sondern spiegeln nur meine persönliche Meinung wider. Jede Investition ist mit Risiken verbunden, derer du dir vorher bewusst sein musst.

Für deinen Wissensaufbau: Glossar (mit Begriffserklärungen) | Videokurs | How To: Aktien bewerten

Über den Autor

Ich bin Jannes, Gründer von StrategyInvest. Seit 2011 investiere ich an der Börse, seit 2013 teile ich Erfahrungen und Wissen mit Anlegern. Daneben habe ich mein VWL-Studium mit Finanzschwerpunkt erfolgreich absolviert und bin seit mehreren Jahren in der Digital- und Techbranche unterwegs, aktuell als Product & Strategy Lead. Ich kenne daher das Investieren, Unternehmen und Unternehmertum aus wissenschaftlicher Sicht und aus der Praxis. Hier teile ich Analysen, Wissen & Anlageentscheidungen mit dir.

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Regel #7: Wir kaufen nicht nur, weil etwas steigt.

Einige Aktionäre kaufen Aktien nur wegen eines „Geheimtipps“, eines steigenden Kurses oder eines Hypes und merken erst dann, wenn sie fällt, dass die Geschäftszahlen die Bewertung kaum rechtfertigen konnten. Angesagte Aktien können auch gute Aktien sein. Sie nur wegen eines Hypes zu kaufen, wäre aber kurzfristige Spekulation. Und wir wissen: Nur weil eine Aktie gut ist, stark wächst oder im Hype ist, heißt es nicht, dass sie auf Dauer überdurchschnittlich gute Renditen abwirft. Oftmals ist das Gegenteil der Fall.

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