von Jannes Lorenzen

Gründer, Strategie-Lead & Investor

veröffentlicht; 13. Januar 2021

Bitcoin ist spätestens seit dem jüngsten Kursanstieg und dem neuen Allzeithoch über 20.000 USD wieder in aller Munde, nachdem Ende 2017 die Medien von Bitcoin dominiert waren. Der jüngste Preisanstieg war wieder enorm:

Aktuell ist aber auch die Volatilität hoch: Erst steigt der Bitcoin über 100% in einem Monat, dann fällt er mal 20% an einem Tag. Gefühlt kann der Kurs jeden Tag ganz woanders stehen.

Spannend ist, dass das Interesse gemäß Google Trends noch unter dem von 2017 liegt – was aber auch daran liegen kann, dass der Bitcoin damals noch viel unbekannter war:

Der Bitcoin ist die populärste von vielen Kryptowährungen. Dabei gibt es viele technische Feinheiten zur dahinter stehenden Blockchain-Technologie.

Vereinfacht gesagt ist es digitales Geld in einem dezentralen Netzwerk. Die Anzahl der maximalen Bitcoin ist begrenzt und diese müssen mit zunehmender Rechenleistung erschaffen und validiert werden. Es gibt keine Geldpolitik oder Institutionen, die darauf Einfluss nehmen.

Seit Jahren streiten sich Anleger und Wissenschaftler über die neu aufkommenden Kryptowährungen. Die einen sehen den realen Wert eines Bitcoins bei 0, andere bei 300.000 USD. Die einen bezeichnen den Bitcoin als Abzocke, die anderen als Zukunft des Finanzsystems.

Fakt ist: Bisher hat keines der beiden Lager Recht. Und: Solange Menschen an den Bitcoin glauben, wird er auch einen Wert haben – genau wie Bargeld oder Gold.

Aber woran können wir beim Bitcoin glauben?

Ich möchte hier deshalb vor allem einmal die Frage betrachten: Was für ein Asset ist Bitcoin überhaupt? Welche Rolle kann der Bitcoin in Zukunft in der Gesellschaft oder in der Finanzwelt einnehmen?

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Die Inhalte stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar, sondern spiegeln nur meine persönliche Meinung wider. Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Vor jeder Investition solltest du selbst Chancen und Risiken prüfen.

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Ich bin Jannes, Gründer von StrategyInvest. Seit 2011 investiere ich an der Börse, seit 2013 teile ich Erfahrungen und Wissen mit Anlegern. Daneben habe ich mein VWL-Studium mit Finanzschwerpunkt erfolgreich absolviert und bin seit mehreren Jahren in der Digital- und Techbranche unterwegs, aktuell als Product & Strategy Lead. Ich kenne daher das Investieren, Unternehmen und Unternehmertum aus wissenschaftlicher Sicht und aus der Praxis. Hier teile ich Analysen, Wissen & Anlageentscheidungen mit dir.

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Auszug aus dem Manifest:

Regel #4: Wir legen mittel- und langfristig an.

Die Finanzwissenschaft weiß längst: Je mehr getradet und je öfter ins Depot geschaut wird, desto schlechter die Rendite. Market Timing, also Einschätzen kurzfristiger Marktbewegungen, funktioniert nicht und richtet mehr Schaden als Nutzen an.Langfristig anlegen ist erfolgversprechender und entspannter. Und: Es ist der einzige Anlagehorizont, der logisch zu einer fundamentalen Bewertung, an die sich der Aktienkurs mit der Zeit im Optimalfall annähert, passt.

zum kompletten StrategyInvest Manifest »

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