Jannes Lorenzen

veröffentlicht; 24. Oktober 2021

20% Rendite pro Jahr - seit 1965. Das ist der stolze Track Record, den Warren Buffetts Investmentgesellschaft erzielt hat.

Warren Buffett prägt Anleger seit Jahrzehnten mit Ratschlägen und setzt diese selbst um. Er investiert in und , aber auch in Finanzunternehmen. Er kauft eigene Aktien zurück und lässt Unternehmen machen. Es sind viele Bausteine, die Berkshire Hathaway zu einem besonderen Investmentunternehmen machen.

Ich sehe daher drei Gründe, warum die Aktie aktuell spannend ist:

  1. 👴 Warren Buffett: Neben dem Kultstatus um Warren Buffett ist es die Möglichkeit, mit einem der erfolgreichsten Investoren unserer Zeit zu investieren. Dazu hat Buffett ein transparentes, ehrliches und faires Umfeld dafür geschaffen (anders als bei vielen Investmentfonds)
  2. 📊 Diversifizierter Marktzugang: Berkshire Hathaway bietet als eine Aktie den Zugang zu mehreren, nach einer kritischen Fundamentalbewertung, ausgewählten Aktien, die möglichst langfristig gehalten werden.
  3. 📈 Langfristige Outperformance: Berkshire Hathaway hat seit 1965 ca. 20% Rendite pro Jahr erzielt und damit eine kaum wieder gesehene langfristige Outperformance erzielt.

Mehr als genug Gründe also, dass wir uns die Aktie genauer anschauen und herausfinden, ob sich eine Investition aktuell lohnen könnte. Und natürlich auch genau hinzuschauen, wo es nicht optimal läuft.

Bei Berkshire Hathaway sind die relevanten Frage andere als bei klassischen Unternehmen: Das Geschäftsmodell ist der Investmentprozess. Entsprechend unterschiedliche Schwerpunkte setzt diese Analyse. Du erfährst dabei, was die Chancen und Risiken sind, wie sich der Wert eines Investmentportfolios abschätzen lässt und wie das Portfolio von Warren Buffetts Gesellschaft heute aussieht. Viel Spaß!

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Überblick: Das steckt hinter Berkshire Hathaway


Das Unternehmen

Berkshire Hathaway (hier auch als BH abgekürzt) wurde 1955 gegründet. Gründer und CEO ist seit 1970 niemand geringeres als Warren Buffett, der als erfolgreichster Investor der Welt gilt. Der Vice Chairman ist Charlie Munger.

1955 entstand Berkshire Hathaway aus einer Fusion von zwei Textilfirmen. 1962 hat Warren Buffett begonnen Aktien der Firma zu kaufen, ehe er sie 1965 mit seinem eingesammelten Investmentkapital komplett übernommen hat.

Das Problem: Das Geschäft lief schleppend. Das vorhandene Geld hat Buffett weiter investiert, bspw. in Versicherungen oder Banken. So begann dann die Erfolgsgeschichte.

Von 1965 bis Ende 2020 hat Berkshire Hathaway eine jährliche Wertsteigerung von 20% erreicht, während der S&P500 bei 10,2% lag. In Summe ist das eine stolze Wertsteigerung von 2.810.000% über die gesamte Dauer, die Berkshire Hathaway auf die 1965 eingezahlten Dollar erzielt hat.

Berkshire Hathaway hält jährlich eine Hauptversammlung ab, die unter vielen Anlegern Kultstatus erreicht hat. Dort gibt Buffett sowohl zeitlose als auch aktuelle Ratschläge für Investoren, die weltweit Gehör finden.

Außerdem gibt es eine A- und eine B-Aktie. Die B-Aktie ist die für die meisten Anleger realistischste Aktie. Denn: Die A-Aktie kostet über 300.000 US-Dollar und ist damit die teuerste Aktie der Welt.

Geschäftsmodell

Berkshire Hathaway verwaltet viel Geld und investiert dieses wiederum. Genau wie private Anleger entsteht Gewinn dann, wenn Dividenden ausgeschüttet oder mit Kursgewinn verkauft wird.

Dabei gibt es noch einige Besonderheiten: BH verwaltet ziemlich viel Geld. Dadurch kann BH sich auch an privaten, nicht-börsennotierten Unternehmen beteiligen und direkt auf Vorstands- und CEO-Ebene Informationen einholen. Auf der anderen Seite kann BH kaum in kleine Unternehmen investieren, da gar nicht ausreichend Aktien zur Verfügung stehen würden.

Auch könnte BH durch große Beteiligungen Einfluss auf die Unternehmen nehmen, bspw. wie andere aktivistische Investoren in das operative Geschäft eingreifen. Das ist aber nicht Buffetts Stil, da er eher dem Management vertraut und gezielt in dieses investiert.

Aktienkurs

Der Aktienkurs hat sich über die letzten Jahre stark entwickelt:

Factsheet

Factsheet

Alle Zahlen, sofern nicht anders angegeben, in der jeweiligen Heimatwährung und TTM (= letzte 12 Monate). Zusatz 'e' = erwartet, 'YoY' = im Jahresvergleich.

Die Eckdaten

  • Land: USA
  • Branche: Investment
  • Marktkapitalisierung: 650 Mrd. USD
  • Umsatz: 365 Mrd. USD
  • Ergebnis: 106 Mrd. USD

Bewertung

  • KUV: 1,8
  • KGV: 6,5
  • KGVe: 20
  • KCV: 16
  • KBV: 1,4

Qualität & Wachstum

  • Verschuldungsgrad: 24%
  • Nettomarge: 29%
  • Umsatzwachstum (letzte 3 Jahre): 6% p.a.

Schauen wir uns nun an, was hinter diesen Zahlen steckt.

Business Breakdown: Geschäftsmodell analysiert


Schauen wir uns einmal an, wie das Geschäftsmodell aussieht.

Unternehmensentwicklung

Die folgende Grafik zeigt links die Performance von BH, rechts vom S&P500:

Was waren große Investitionen in der Vergangenheit?

  • Coca Cola und andere Konsumgüterhersteller
  • Banken & Versicherungen sind nahezu durchgängig im Portfolio
  • Airlines und Kraft Heinz waren ebenfalls (eher schlecht gelaufene) Investments

Tieferer Blick ins Portfolio

Schauen wir nun auf das aktuelle Portfolio, die wichtigsten Eckdaten und Positionen.

Zu Ende 2020 lag der Portfoliowert bei 281 Mrd. USD, zum Q2 2021 bei 308 Mrd. USD. Andere Teile des Vermögens liegen in kurzlaufenden US-Staatsanleihen und Cash. 150 Mrd. USD außerdem in Grundstücken und Ausrüstung im Segment "Railroad, Utilities and Energy".

Die 20 größten Beteiligungen des Aktienportfolios machen etwa 94% des Portfoliowertes aus. Die größten fünf Positionen kommen auf 80%. Das Portfolio ist zurzeit also stark auf wenige Werte konzentriert.

Die größten Beteiligungen (mit Anteil im Portfolio und Anteil an allen umlaufenden Aktien):

  1. Apple, 44% Portfolioanteil, 5,5% aller Aktien
  2. Bank of America, 15% Portfolioanteil, 12,5% aller Aktien
  3. , 9% Portfolioanteil, 19% aller Aktien
  4. Coca Cola, 8% Portfolioanteil, 9% aller Aktien
  5. Kraft Heinz, 5% Portfolioanteil, 27% aller Aktien

Heute ist eine Investition vor allem auch eine Investition in Apple.

Neben Apple sind vor allem auf Finanzwerte im Portfolio enthalten. Technologie- oder Digitalunternehmen sind abseits von Apple rar, es gibt aber kleine Positionen in Snowflake und Amazon.

Anlagestrategie von Berkshire Hathaway

Es gibt zahlreiche Ansätze, um Warren Buffetts Anlagestrategie zu beschreiben. Auch ich habe diese schon unterschiedlich gezeigt.

Anlagegrundsätze

Hier habe ich "7 Grundsätze von Warren Buffett für erfolgreiches Investieren" aufgelistet. Diese sind als Tipps an Anleger formuliert, spiegeln aber auch die eigene Anlagephilosophie von Warren Buffett wider.

  1. Buy and Hold, also möglichst langfristig Investieren
  2. Verstehe das Geschäft des Unternehmens (und investiere nie, wenn du es nicht verstehst)
  3. Fokussiere dich aufs Geschäftsmodell (und finde die stärksten)
  4. Hohe Qualität ist im Zweifelsfall wichtiger als eine günstige Bewertung
  5. Keine kurzfristige Spekulation
  6. Sei tolerant gegenüber Risiken, diese sind ständiger Begleiter
  7. Konzentration statt übertriebener Diversifikation
"Investoren, die in einem überhitzten Markt kaufen, müssen sich darüber klar werden, dass es oft eine lange Zeit braucht, bis auch der Wert eines herausragenden Unternehmens den Preis erreicht, den sie dafür bezahlt haben." - Warren Buffett

Auswahlkriterien

Außerdem habe ich in "So wählt Warren Buffett Aktien aus: Strategie wissenschaftlich analysiert" die relevanten Kriterien herausgefiltert, nach denen BH in Vergangenheit investiert hat:

  • Fokus auf weniger schwankende Aktien
  • Fokus auf hochqualitative Aktien (= profitabel, wachsend, sicher und hohe Ausschüttungsquote)
  • dazu kommen private Investitionen abseits der Börse und der Hebeleffekt durch Fremdkapital, also bspw. auch kreditfinanzierte Investments

Unterm Strich versucht Warren Buffett also hochqualitative Aktienunternehmen für einen fairen Preis zu kaufen.

“Es ist bei weitem besser, ein herausragendes Unternehmen zu einem anständigen Preis zu kaufen, als ein anständiges Unternehmen zu einem herausragenden Preis.” - Warren Buffett

Unternehmensführung

Wie führt Warren Buffett Berkshire Hathaway als Unternehmen?

Quartalsweise werden die Positionen ausgewiesen, in die BH investiert ist und erklärt, warum so entschieden wurde. Auch Fehler werden thematisiert. Ein Beispiel aus dem aktuellsten Jahresbericht:

The final component in our GAAP figure – that ugly $11 billion write-down – is almost entirely the quantification of a mistake I made in 2016. That year, Berkshire purchased Precision Castparts (“PCC”), and I paid too much for the company. No one misled me in any way – I was simply too optimistic about PCC’s normalized profit potential.

Wenn Warren Buffett der Meinung ist, dass die eigene Berkshire Hathaway Aktie zu günstig bewertet ist, kauft er diese auch selbst zurück. Im Jahresbericht schreibt Buffett bspw. zu den Aktienrückkäufen in 2020:

Last year we demonstrated our enthusiasm for Berkshire’s spread of properties by repurchasing the equivalent of 80,998 “A” shares, spending $24.7 billion in the process. That action increased your ownership in all of Berkshire’s businesses by 5.2% without requiring you to so much as touch your wallet.

Außerdem äußert sich Warren Buffett im letzten Jahresbericht dazu, ob Berkshire Hathaway nur ein Konglomerat sei, Unternehmen kontrollieren will oder nicht.

Berkshire is often labeled a conglomerate, a negative term applied to holding companies that own a hodge-podge of unrelated businesses. And, yes, that describes Berkshire – but only in part. [...] Charlie and I want our conglomerate to own all or part of a diverse group of businesses with good economic characteristics and good managers. Whether Berkshire controls these businesses, however, is unimportant to us. [...] For those reasons, our conglomerate will remain a collection of controlled and non-controlled businesses. Charlie and I will simply deploy your capital into whatever we believe makes the most sense, based on a company’s durable competitive strengths, the capabilities and character of its management, and price. If that strategy requires little or no effort on our part, so much the better. In contrast to the scoring system utilized in diving competitions, you are awarded no points in business endeavors for “degree of difficulty.”

Kurz gesagt: Buffett und Munger ist es egal, ob ihnen ein Unternehmen ganz oder nur teilweise gehört. Sie investieren vor allem in gute Unternehmen, die weiterarbeiten sollen wie bisher, was zugleich die eigenen Aufwände deutlich reduziert.

SWOT-Analyse: Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken analysiert


Bewerten wir nun das Geschäftsmodell und schauen auf die Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen.

Stärken

Fassen wir die Stärken zusammen, die wir im Geschäftsmodell identifizieren konnten.

  • Warren Buffett!
  • Deal & Informationszugang: BH hat durch die Bekanntheit und Größe Zugang zu besten Informationen und auch Zugang zu Unternehmen außerhalb der Börse.
  • Kaum laufende Kosten: Bei BH sind zwei bis drei Dutzend Mitarbeiter beschäftigt. Das ist enorm schlank für so ein großes Unternehmen. Dadurch sind die Kosten verschwindend gering und niedriger als bei aktiv gemanagten Fonds oder auch ETFs.
  • Langfristige Anlagephilosophie: BH agiert langfristig, was es wiederum für langfristige Anleger zu einer passenden Philosophie macht.
  • Historische Outperformance: Langfristig hat BH eine Rendite von knapp 20% pro Jahr erreicht, was deutlich über dem Markt lag. Es zeigt, dass das Konzept funktioniert bzw. zumindest unter Buffett und kleinerem Volumen sehr gut funktioniert hat.

Schwächen

Wo Licht ist, ist meist auch Schatten. Fassen wir die Schwachstellen des Unternehmens zusammen.

  • Tech-Wandel verpasst: Warren Buffett haben Internet- und Technologieunternehmen lange abgeschreckt. Zu hohe Bewertungen, zu wenig Verständnis fürs Geschäftsmodell und eine zu große Skepsis sind wohl einige der Gründe. Mittlerweile gibt es erste Tech- und Digitalinvestments wie in Snowflake oder sogar Apple als größte Position.
  • Zu viel Geld: Das klingt nach einem Luxusproblem (und ist es vermutlich auch), aber BH kann kaum in kleine Unternehmen investieren. Große Käufe würden Kurse zu sehr verschieben, es wären nicht genug Aktien auf dem Markt oder ein Investment wäre selbst dann, wenn es sehr erfolgreich wäre, kaum ausschlaggebend für BH selbst.
  • Abhängigkeit von Warren Buffett: Heute werden Entscheidungen nicht nur von Buffett oder Munger getroffen, sondern vom gesamten Team. Sie haben aber intern wie extern großen Einfluss.

Chancen

Wo liegen die Chancen für das Unternehmen, um zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern?

  • ETF-ähnliche Wachstumsmöglichkeiten: Ein Investment in BH ist auch ein Investment in den Aktienmarkt selbst. Es ist deutlich konzentrierter als ein ETF, liegt aber deutlich dichter an der Gesamtmarktentwicklung als andere Aktien.
  • Overperformance: In der Vergangenheit hat BH langfristig den Markt geschlagen und zielt weiter darauf ab.

Bedrohungen

Es gibt bei jedem Unternehmen Risiken wie eine schwächelnde Wirtschaft, operative Fehlentscheidungen, politische Eingriffe und andere. Hier geht's nun viel mehr darum: Was könnte speziell das hier gezeigte Geschäftsmodell gefährden oder das Wachstum hemmen?

  • Warren Buffett: Warren Buffett scheint noch recht fit zu sein, aber mit zunehmendem Alter (heute 91 Jahre alt) drängt sich immer mehr die Frage auf, wie gut das Unternehmen nach ihm abschneidet. Realistischerweise muss man sagen, dass Berkshire Hathaway zumindest in der Außenwirkung sehr stark auf Warren Buffett zugeschnitten ist.
  • Klumpenrisiko im Portfolio: Aktuell hat BH mit Apple eine ziemlich große Position im Depot. Geht bei Apple etwas schief, merkt es auch BH ziemlich stark.

Aktienbewertung: Der faire Wert der Berkshire Hathaway Aktie


Wir haben uns jetzt ein umfangreiches Bild des Unternehmens verschafft. Schauen wir abschließend auf die Aktie, bringen Qualität und Bewertung zusammen und ziehen ein Fazit.

Anders als sonst macht hier eine Betrachtung über Umsatzwachstum und Nettomarge wenig Sinn. Was hier interessant ist: Wie teuer ist die Aktie am Markt und wie hoch ist der Wert aller im Unternehmen enthaltenen Vermögenswerte?

Berkshire Hathaway hat zum 30. Juni 2021 insgesamt 912 Mrd. US-Dollar in der Bilanz. Davon entfallen ca. 480 Mrd. US-Dollar als Eigenkapital auf die Aktionäre.

Heute ist Berkshire Hathaway ca. 650 Mrd. US-Dollar an der Börse wert.

Das heißt: Der Marktwert liegt etwa 35% über dem Buchwert, das KBV liegt also bei ca. 1,35.

Was sagt uns das?

  • Wir zahlen mehr als in der Bilanz ausgewiesen. Das war bei Berkshire Hathaway aber im Normalfall immer so.
  • Historisch ist das KBV (zur Erinnerung: Je niedriger, desto besser) von BH zwischen 1,2 und 1,5 geschwankt. Heute liegt das KBV also etwa im Mittelwert.

Aber: Eine Bilanz weist nicht den perfekten Wert aus, sollte daher nicht als endgültige Wahrheit, sondern eher als Näherung gesehen werden. Je größer der Marktwert über dem Buchwert liegt, desto eher könnte eine Überbewertung der Aktie drohen (und umgekehrt).

Warren Buffett selbst hat einmal gesagt, dass er gezielt eigene Aktien nachkauft, wenn Berkshire Hathaway unter 120% des Buchwerts bewertet ist. Heute liegen wir also etwas über diesem Wert.

Pro, Contra & Fazit: Berkshire Hathaway Aktie kaufen?


Pro

  • Eine Aktie, die Zugang zu mehreren Aktien bietet
  • Warren Buffett und Charlie Munger
  • Gutes, transparentes Investmentvehikel ohne Interessenskonflikte
  • Langfristiger und erprobter Prozess zur Aktienauswahl
  • Kluges und bedächtiges Management des Unternehmens selbst

Contra

  • Abhängigkeit von Warren Buffett
  • Kein guter Track Record bei Tech- und Digitalunternehmen
  • Vermutlich zu groß um noch deutliche Outperformance wie in der Vergangenheit zu erzielen

Mein Fazit

Die Berkshire Hathaway Aktie liegt als Investmentziel in meinen Augen zwischen einem normalen Aktienunternehmen und einem ETF: Es ist ein Investment in mehrere Aktien, nicht nur in eine. Aber: Das Portfolio ist immer noch recht konzentriert und US-lastig, was es nicht vergleichbar mit einem World macht.


Ich persönlich halte Berkshire Hathaway für eine gute Investitionsmöglichkeit, die vermutlich auch noch über Warren Buffetts Ära hinausgeht. Ich investiere aktuell aber nicht, da (a) mir die Apple-Position zu groß ist (und Apple auch in ETFs schon stark vertreten ist) und (b) ich bereits ein breit aufgestelltes Depot habe. Die Bewertung ist heute okay, aber sieht nicht nach einem besonders günstigen Einstiegspunkt aus.


Gerade, wenn man noch ein kleineres Aktienportfolio hat oder ein Gegengewicht setzen möchte, bspw. zu einem bestehenden Depot aus Wachstumsaktien, kann Berkshire Hathaway aber eine sehr gute Möglichkeit sein.

Die Inhalte stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar, sondern spiegeln nur meine persönliche Meinung wider. Jede Investition ist mit Risiken verbunden, derer du dir vorher bewusst sein musst.

Für deinen Wissensaufbau: Glossar (mit Begriffserklärungen) | Videokurs | How To: Aktien bewerten

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