von Jannes Lorenzen

Gründer, Strategie-Lead & Investor

veröffentlicht: 5. März 2023

Fast jeder kennt einige Anwendungen von Adobe, bspw. das Bildbearbeitungstool Photoshop oder die PDF-Software Acrobat Reader. Aber hinter Adobe steckt viel mehr als das - und vor allem ein enorm erfolgreiches Aktienunternehmen, das den Wert in den letzten 10 Jahren um ~500 % gesteigert hat.

In dieser Analyse zeigt sich: Adobe hat eines der stärksten Geschäftsmodelle. Darüber hinaus ist es hoch profitabel und musste in den letzten 20+ Jahren nie einen Verlust hinnehmen.

Ich selbst habe Adobe hier im August 2020 analysiert und danach investiert. Die Aktie ist nach einem zwischenzeitlich starken Anstieg, in welchem ich nicht nachgekauft habe, heute wieder eher auf Ausgangsniveau. Dabei haben sich die Fundamentalzahlen weiter verbessert.

  • 💰 Hochprofitabel: Adobe erzielt Gewinn- und Cashflow-Margen bis zu 40%. Zuletzt ging die Nettomarge zwar leicht zurück, liegt aber immer noch bei 27%. Seit 20 Jahren gab es kein Verlustjahr.
  • 📈 Starkes Geschäftsmodell: Adobe erzielt zu ~90% wiederkehrende Umsätze und beruht überall auf digitalen Anwendungen.
  • 📊 Diversifiziertes Geschäftsmodell: Neben Software für Kreative bietet Adobe Signaturlösungen sowie ein umfassendes Marketingtool. Zwar ist der Kreativteil noch am wichtigsten, Adobe senkt so aber die Abhängigkeit.
  • 💰 Günstigere Bewertung: Die Bewertung von Adobe liegt noch leicht über dem Marktdurchschnitt, ist aber so niedrig wie Adobe seit 2014 nicht mehr bewertet war. Das KGVe liegt bei 25 - 30, das KCV bei 19.
  • 🤖 Künstliche Intelligenz bietet für Adobe Chancen (die bereits sichtbar sind), aber als technologischer Wandel auch Risiken. Was überwiegt für Adobe?

Grund genug, dass wir uns die Adobe Aktie genauer anschauen und herausfinden, ob sich eine Investition aktuell lohnen könnte. Unter anderem erfährst du in dieser Analyse:

  • Was macht Adobe und welche Produkte bietet es heute an?
  • Zahlencheck: Wie gut steht Adobe wirtschaftlich aktuell da?
  • Wie funktioniert das Geschäftsmodell, was macht es so stark und wie sieht die Strategie aus?
  • Stärken, Schwächen, Chancen & Risiken gegenübergestellt
  • Abschließende Bewertung inkl. Renditeberechnung: Ist die Aktie aktuell kaufenswert?
  • Kurzzusammenfassung, Pro & Contra sowie abschließendes Fazit

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Überblick, Entwicklung & Zahlencheck

Adobe wurde bereits 1982 in den USA gegründet. Der CEO Shantanu Narayen führt das Unternehmen bereits seit 2007.

Adobe ist ein Software-Unternehmen, das vor allem Anwendungen für Bild-, Video- und Tonbearbeitung anbietet. Das bekannteste Produkt ist wohl Photoshop.

Mittlerweile bietet Adobe aber bedeutend mehr an. Es gibt drei wesentliche Cloud-Produkte, die wiederum weitere Angebote umfassen: Die Creative, Document und Experience Cloud.

Die Creative Cloud bietet alle Tools für Kreative. Dazu gehört Bild-, Video- und Audiobearbeitung in allen denkbaren Facetten. Auch eine Datenbank für Bilder (Adobe Stock), Schriftarten (Adobe Fonts) oder das akquirierte Frame.io gehören dazu. Bekannte Namen sind Photoshop, Illustrator, After Effects, Premiere Pro und viele mehr.

Die Adobe Document Cloud bietet allseits bekannte Lösungen wie den Acrobat Reader. Dazu Lösungen fürs Web, APIs, Signatur- und Scanlösungen.

Die Experience Cloud ist ein sogenanntes CXM-System. CXM steht dabei für Customer Experience Management. Mit so einem System können Unternehmen Marketingkampagnen aussteuern und die Berührungspunkte zu ihren Kunden nachverfolgen, messen und optimieren.

2021 und 2022 ist der Aktienkurs stark gestiegen, zuletzt ging es wieder deutlicher bergab in Richtung des 2019er Kursniveaus. Auch die Quartalszahlen, in welchen der Figma-Kauf bekannt gegeben wurde, haben den Abschwung befeuert.

Zahlencheck & Business Breakdown

Ertragsentwicklung & Wachstum

Adobe steigert konstant Umsatz und Gewinn. In den letzten Jahren könnten die Margen ausgeweitet werden, zuletzt gingen die Margen mit verlangsamtem Wachstum etwas zurück.

Das Wachstum lag meist zwischen 10 und 25% pro Jahr, zuletzt im unteren Bereich dieser Spanne. Etwa 90% der Umsätze sind wiederkehrend, also Abo-Modelle.

Neueste Earnings in Q4 '22

Adobe hat die Erwartungen im letzten Quartal getroffen.

  • Umsatz +10%, währungsbereinigt +14% (auf Jahresbasis minimal höher)
  • RPOs, also bereits vertraglich vereinbarte aber noch nicht verbuchte Umsätze: 15,2 Mrd. Dollar
  • Der operative Cashflow liegt bei 7,8 Mrd. Dollar in 2022 (neuer Rekord)
  • 15,7 Mio. eigene Aktien wurden in 2022 zurückgekauft

Profitabilität

Die Bruttomarge von Adobe liegt bei 85 %, die Nettomarge bei über 30 %. Das sind enorm starke Werte und spricht für hohe Profitabilität. Nicht nur das: Es schafft auch Sicherheit bei Rückschlägen, wie diese Grafik verdeutlicht:

In den letzten 10 Jahren hat Adobe nie Geld verloren. Darüber hinaus zeigt der Free Cashflow, der konstant 10 - 20 % über dem Nettogewinn liegt, dass nicht nur auf dem Papier Geld verdient wird, sondern auch jedes Jahr Cash ins Unternehmen fließt. Der relativ niedrige Verschuldungsgrad von ca. 40 % rundet das positive Bild ab.

Rule of 40

Die Rule of 40 (Summe aus Umsatzwachstum und EBITDA-Marge) liegt konstant über 40, zuletzt über 60. Das sind sehr gute Werte.

Etwas einschränkend: Da Adobes EBITDA-Marge allein schon bei 38% liegt würde Adobe selbst bei kaum Wachstum die Rule of 40 erfüllen. Trotzdem: Die Kombination aus hoher Profitabilität und solidem Wachstum ist stark.

Kapitalverwendung

Adobe erzielt deutliche Überschüsse und führt diese per Aktienrückkäufe an Aktionäre zurück. 2020 waren es 2,8 Mrd., 2021 3,7 Mrd. und 2022 6,3 Mrd. Dollar. Das entspricht 60 - 90% des Free Cashflows und 70 - 110% des Gewinns (da der Free Cashflow bei Adobe höher ist als der Gewinn).

Das führt zu einer erfreulichen Entwicklung, bei der die Anzahl ausgegebener Aktien immer weiter fällt und der Anteil jedes Aktionärs steigt. Wenn das Gewinnwachstum bei 10% liegt, liegt das Gewinnwachstum pro Aktie zwangsläufig etwas höher.

Factsheet

Alle Zahlen, sofern nicht anders angegeben, in der jeweiligen Heimatwährung und TTM (= letzte 12 Monate). Zusatz 'e' = erwartet, 'YoY' = im Jahresvergleich.

Die Eckdaten

  • Land: USA
  • Branche: Software
  • Marktkapitalisierung: 150 Mrd. USD

Erträge

  • Umsatz: 17,6 Mrd. USD
  • Operatives Ergebnis: 6 Mrd. USD
  • Ergebnis: 4,8 Mrd. USD
  • Free Cashflow: 7,4 Mrd. USD

Bewertung

  • KUV: 9
  • KGV: 32
  • KGVe: 21
  • KCV: 19
  • PEG-Ratio: 1,4

Qualität & Wachstum

  • Verschuldungsgrad: 33%
  • Bruttomarge: 88%
  • Operative Marge: 35% (TTM), 33% (5J)
  • Nettomarge: 27% (TTM), 30% (5J)
  • Umsatzwachstum: 10% YoY (14% währungsbereinigt)

Schauen wir uns nun an, was hinter diesen Zahlen steckt.

Geschäftsmodell, Burggraben & Strategie

Bevor wir gleich in die SWOT-Analyse gehen, schauen wir, welche strategischen Pläne aktuell vom Management geschmiedet werden. Schließlich beteiligst du dich an dem Unternehmen der Zukunft, nicht der Vergangenheit.

Geschäftsmodell & Strategie

Die letzten Jahre hatten ein klares Ziel: Die Umsätze von Einmalkäufen hin zum Abo-Modell zu verlagern. Das hat hervorragend geklappt. Heute werden 89% der Umsätze über Abo-Modelle verdient.

Neben dem Festigen des Abo-Modells möchte Adobe die drei Kernprodukte weiter ausbauen.

Die wichtigsten Produkte für Adobe sind 1. die Creative Cloud, 2. die Document Cloud und die 3. Experience Cloud. Die Umsatzverteilung und Wachstum dieser drei Produkte:

  • 62% Creative Cloud (Teil des Digital Media Segments)
  • 25% Experience Cloud (Teil des Digital Media Segments)
  • 13% Document Cloud (Teil des Digital Experience Segments)

1. Adobe Creative Cloud

Die potenzielle Marktgröße der Creative Cloud schätzt Adobe bis 2024 auf über 60 Mrd. Dollar. Vor knapp zwei Jahren lag die Schätzung noch bei der Hälfte. Die These dahinter ist, dass jedes Unternehmen kommunizieren muss und selbst Privatpersonen das immer mehr müssen.

Mit unterschiedlichen Ansätzen soll dieser Markt gewonnen werden. Dazu gehören verbesserte 3D-Anwendungen, nahtlose Zusammenarbeit, Verbesserungen im Mobile- und Tablet-Bereich.

2. Adobe Document Cloud

Die Marktgröße der Document Cloud schätzt Adobe bis 2024 auf 32 Mrd. Dollar.

Auch hier gibt's Innovationspotenzial. KI-gestützte Features, einfachere Signaturen, Ausbau der APIs und Integration in Partnerprodukte (bspw. in Microsoft Word).

3. Adobe Experience Cloud

Adobe selbst gibt an, dass bereits 8 - 10 von den jeweils 10 größten Unternehmen in der Banken-, Airline-, Hotelketten- und mehr bereits Kunden von Adobes Experience Cloud sind.

Adobe teilt das Ganze in vier Segmente auf:

  1. Data Insights & Audiences: Sammeln, messen und auswerten von Daten
  2. Customer Journey Management: E-Mail Marketing und Werbekampagnen über mehrere Kanäle, bspw. Zeitung, Internet und TV inklusive Personalisierung
  3. Content & Commerce: Bestell- und Produktmanagement, Content Management System
  4. Marketing Workflow: Suchmaschinenmarketing und dynamische Bilderstellung

Die potenzielle Marktgröße liegt bei 110 Mrd. Dollar.

Hier möchte Adobe Daten in Echtzeit liefern, KI-gestützte Anwendungen einbinden, Arbeitsabläufe vollständig ineinander integrieren, sich als strategischer Partner für digitale Transformationen positionieren und das Ökosystem (sprich Integrationen in andere Tools) erweitern.

Produkte im Zahlenvergleich

Die Angebote mit dem größten Potential sind dabei die Creative Cloud und das Segment "Digital Experience", zu welchem vor allem die Experience Cloud gehört.

Adobe - 2022

Umsatz

Umsatzwachstum YoY

Potentielle Marktgröße

Creative Cloud

10,5 Mrd.

10 %

63 Mrd.

Document Cloud

2,4 Mrd.

21 %

32 Mrd.

Digital Experience

4,4 Mrd.

14 %

110 Mrd.

So sahen die Zahlen noch vor zwei Jahren (FY 2019) aus:

Adobe - 2019

Umsatz

Umsatzwachstum YoY

Potentielle Marktgröße

Creative Cloud

6,5 Mrd.

27 %

31 Mrd.

Document Cloud

1,2 Mrd.

14 %

13 Mrd.

Digital Experience

2,3 Mrd.

26 %

84 Mrd.

Was auffällig ist:

  • Nahezu überall wurde die potenzielle Marktgröße hochgeschraubt oder vergrößert. Zum einen sicherlich durch den pandemiebedingten Wandel ins Digitale, zum anderen durch das Erschließen neuer Bereiche (bspw. durch Akquisitionen).
  • Adobes relativer Marktanteil (Umsatz geteilt durch TAM) ist im Creative Cloud Segment mit 15% am größten, in den beiden anderen Segmenten mit 3 - 4% deutlich niedriger. Heißt: Es gibt noch mehr Raum zu wachsen.
  • Gerade die Document Cloud hat einen unerwarteten Schub bekommen und ist vom geringsten zum höchsten Wachstum aufgestiegen.
  • Vorher war das Creative Cloud Segment das wachstumsstärkste, mittlerweile wachsen die beiden anderen Segmente deutlich schneller.

Konkurrenz

Wie nahezu jedes Unternehmen hat Adobe auch Konkurrenten, die sich je nach Produkt bzw. Segment unterscheiden.

Die Creative Cloud ist in der Gesamtheit unangefochtener Marktführer. Einzelne Produkte haben Konkurrenz, bspw. von Affinity oder Apple. Das ist aber alles in meinen Augen überschaubar.

Die Document Cloud hat ebenfalls einige Widersacher. U.a. Docusign gehört dazu, die in der Coronakrise stark gestiegen (und zuletzt wieder ebenso stark gefallen) sind. Generell gibt es hier viele Tools und Lösungen, die einzelne Bereiche daraus ebenfalls gut abbilden.

Die größte Konkurrenz sehe ich allerdings für die Experience Cloud. Adobe schreibt selbst dazu im Geschäftsbericht:

"The markets in which our Digital Experience business unit competes are growing rapidly and characterized by intense competition."

Hier investieren viele Unternehmen und es gibt unterschiedlichste Lösungen: Shopify bietet auch Shop-Software an, Salesforce ein CRM und eine Analytics-Plattform, Hubspot Marketinglösungen und viele mehr. Auch Oracle, Google und SAP spielen indirekt hier mit.

Das renommierte Analyseunternehmen Gartner Reports sieht Adobe hier allerdings vorne bei der Vision und mit Salesforce führend bei der Umsetzung:

Akquisitionen

Adobe nutzt die eigenen Überschüsse um Unternehmen zu akquirieren.

  • Die Video-Bearbeitungssoftware, die es Teams erlaubt nahtlos zusammen zu arbeiten, Frame.io (2021) für 1,3 Mrd. Dollar.
  • Die Projektmanagement-Plattform Workfront (2020) für 1,5 Mrd. Dollar.
  • Die Shop-Software Magento (2018) für 1,7 Mrd. Dollar, die heute nicht unbedingt als state-of-the-art gilt und auch im Geschäftsbericht zuletzt nicht erwähnt wurde.
  • Die Marketing-Analyse und Aussteurungsplattform, die ziemlich deckungsgleich mit dem Digital Experience Segment ist, Marketo (2018) für 4,8 Mrd. Dollar.
  • Das Design-Kollaborationstool Figma für 20 Mrd. Dollar. Der Kauf wurde 2022 bekannt gegeben und soll 2023 über die Bühne gehen.

Adobe scheint hier unterm Strich klug zuzukaufen. Klug deshalb, da es die Zukäufe sofort den bestehenden Kunden zugänglich macht, es Gefahr durch kleinere Wettbewerber abhält und Adobe ausreichend finanzielle Ressourcen für Zukäufe im einstelligen Milliardenbereich hat.

Aber: Die letzten Akquisitionen waren nicht günstig. Gerade der Figma-Kauf wurde hinsichtlich der Kaufsumme von 20 Mrd. Dollar kritisiert. Hier habe ich die Akquisition ausführlicher diskutiert.

Mein Fazit zur Figma-Akquisition: Inhaltlich sehr sinnvoll, aber teuer. Womöglich eine Defensiv-Akquisition, um Konkurrenz zu vermeiden und das eigene Geschäftsmodell zu schützen. Der Börsenwert hat nach Ankündigung mehr verloren als man für die Akquisition zahlt, entsprechend war das für mich ohnehin kein Verkaufsgrund und mehr als eingepreist.

Künstliche Intelligenz: Fluch oder Segen?

Die KI-Welle erfasst jedes Unternehmen. Für einige ist es eine Chance, für andere ein Risiko. Für Adobe trifft beides zu.

Einerseits bringt jeder technologische Wandel Marktführer ins Wanken und kann die Kräfteverhältnisse verändern. Andererseits können Marktführer mit bestehender Kundenbasis auch neue Features ermöglichen und damit ihre bestehenden Produkte verbessern. Adobe ist dafür ein Musterbeispiel:

  • KI-Tools vereinfachen niedrigschwellige Grafikaufgaben wie das Freistellen von Personen und Objekten. Dafür wird nun kein Photoshop mehr benötigt. Andererseits integriert Adobe diese Funktion ebenfalls und macht das eigene Produkt besser.
  • Adobe bietet KI-gestützte Optimierungen von Audio an, sodass sich eine Aufnahme mit dem Handy fast wie eine professionelle Studioaufnahme anhört. Das können auch andere anbieten, Adobe integriert es aber in die bereits verkaufte Cloud.
  • KIs können ganz neue Bilder auf Basis von Textbefehlen erstellen, was eine Konkurrenz zu realen Fotos auf Adobe Stock darstellt. Auf der anderen Seite könnte auch genau das ein Produkt werden, das Adobe in die eigene Foto-Bibliothek integriert.

Es gibt also sowohl Chancen, als auch Risiken. In Summe sehe ich das Geschäftsmodell aber nicht gefährdet. Im einzelnen können Marktanteile leicht sinken, gerade bei einfacheren Anforderungen, an anderen Stellen kann Adobe noch bessere Produkte erschaffen.

Meine Bewertung des Geschäftsmodells

Geschäftsmodell-Bewertung

Wiederkehrende Umsätze mit Lock-In

Wird wiederkehrender Umsatz mit hohen Wechselkosten erzielt?

Wiederkehrende Umsätze sind stark vorhanden. Lock-In Effekt auch, da alle bisherigen Dateien kaum mit anderen Tools kompatibel sind. Aber: Zumindest zukünftige Projekte lassen sich auch schnell auf neuen Programmen realisieren, daher nicht volle Punktzahl.


Netzwerkeffekte

Wird das Produkt besser, je mehr Kunden es nutzen?

Es entsteht ein eigenes Ökosystem: Plugins und Erweiterungen entstehen speziell für Adobe als Marktführer. Das macht die Lösungen von Adobe umso wertvoller. Die Produkte sind optimal miteinander integriert, bspw. von Photoshop in Lightroom oder von Audio-Programmen in Video-Software. Dieses Prinzip ist auch einer der Werttreiber von Apple. Wenn auch andere vor allem mit Adobe Produkten arbeiten, macht es Adobe umso wertvoller und den Umstieg auf eine andere Lösung deutlich schwieriger.


Skaleneffekte (Economies of Scale)

Wird das Geschäftsmodell mit zunehmender Größe widerstandsfähiger? Wachsen Umsätze stärker als Kosten?

Sind stark vorhanden, wie die Margen zeigen: Adobe kann absolut gesehen am meisten in die Weiterentwicklung investieren und ist trotzdem am profitabelsten.


Proprietäre Technologie

Besitzt das Unternehmen eigene Technologie oder Patente, die nicht einfach kopiert werden können?

Adobe baut zentral auf Technologie auf. Aber: Es ist technologisch meiner Meinung nach nicht uneinholbar vorne. Es gibt in jedem Bereich gute Wettbewerber.


Marke (Branding)

Hat das Unternehmen eine starke Marke, die das Geschäftsmodell nach vorne bringt?

Adobe ist in den jeweiligen Märkten wohl jedem bekannt. Es hat am ehesten ein Premium-Image: Gut, verlässlich, wenn auch recht teuer.


Geschäftsmodell-Bewertung: 21 / 25

SWOT-Analyse: Stärken, Schwächen, Chancen & Risiken

Bewerten wir nun das Geschäftsmodell und schauen auf die Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen.

Stärken

Beginnen wir mit den Stärken. Was zeichnet die Adobe Aktie aktuell aus?

  • Enorm starkes Geschäftsmodell: Das Geschäftsmodell finde ich unfassbar stark: Die Erlöse werden im Abo-Modell erzielt, sie sind also wiederkehrend, sobald ein Kunde einmal gewonnen wurde. Adobe nutzt Skaleneffekte und kann stark investieren, ist gleichzeitig hoch profitabel. Netzwerkeffekte halten Nutzer im Adobe-Ökosystem.
  • Hohe Profitabilität & dadurch finanzielle Sicherheit: Hohe Gewinnmagen, solides Wachstum, geringe Verschuldung und ein Investment Grade Rating zeigen, dass Adobe finanziell enorm solide aufgestellt ist
  • In Zukunftsbranchen fest verankert: Die Branche der Video-, Bild- und Tonbearbeitung war schon früh recht digital. Allein die Digitalisierung führt hier also nicht zwangsweise zu revolutionären Lösungen, die Adobe anbietet. Aber: Die Digitalisierung und vermehrte Internetnutzung führt auch zu einer höheren Nachfrage an Bildern oder Videos (deutlich mehr als in früheren Medien wie Zeitungen oder Radio). Auch Chancen wie künstliche Intelligenzen, die durch stärkere und zugleich günstigere Rechenleistung möglich wird, können neue Potentiale in diesem Bereich bieten. Außerdem gibt es ein geringes Risiko: Kreative Berufe werden kaum durch künstliche Intelligenzen ersetzt, sondern nur unterstützt. Auch in Zukunft gibt es für mich kein Szenario, in dem die Angebote von Adobe (und anderen in der Branche) weniger genutzt werden sollten.
  • Kaum größere Risiken: Es gibt unterschiedliche Risiken, die ein Unternehmen treffen können. In der Scorecard schaue ich u.a. darauf, ob eine hohe Konzentration und Abhängigkeit von einzelnen Kunden, eine schwache Bonität, fallende Erträge, negative öffentliche Aufmerksamkeit oder branchenspezifische Risiken vorliegen. Bei Adobe ist nichts davon wirklich ausgeprägt. Die Produkte von Adobe werden in jeder Branche und in jeder Region genutzt. Natürlich merkt auch Adobe es, wenn die Weltwirtschaft stockt, ist aber nicht von einzelnen Regionen oder Branchen abhängig. Auch die Corona-Krise trifft Adobe dadurch nur schwach.
  • Fundament für jedes digitale Business: Nahezu jedes Unternehmen braucht grafische Tools, muss mit PDFs arbeiten oder diese signieren oder Marketingkampagnen auswerten und optimieren. Diese müssen nicht zwangsweise Adobe nutzen, es zeigt aber, dass Adobe ein Anbieter der notwendigen Tools für nahezu jedes digitale Geschäft ist.
  • Diversifizierte Erlösströme: Die Segmente sind weitestgehend unabhängig voneinander. Das hat den Vorteil, dass selbst Probleme in einem Segment die anderen beiden weitestgehend unangetastet lässt und damit das Risiko senkt.
  • Cashflow in jedem der letzten 3 Jahre über dem Ergebnis, Adobe fließt also mehr Geld zu als nach offizieller Buchhaltung ausgewiesen wird

Schwächen

Wo Licht ist, ist meist auch Schatten. Aber: Tatsächlich kann ich bei Adobe im Geschäftsmodell nicht viele Schwäche erkennen. Das Geschäftsmodell ist stark, das Management schon lange dabei und die Zahlen 1a.

  • Legacy: Adobe wurde schon 1982 gegründet. Was sich immer wieder gezeigt hat: Irgendwann ist Software, Code, Aufbau so veraltet und ineinander verknotet, dass es neue Angebote gibt, die mit frischen Technologien und Gedanken eine bessere Lösung aufbauen. Beispiele: Zoom vs. Skype, Apple vs. Nokia, Salesforce/HubSpot/Personio/... vs. SAP. Das muss nicht zwangsweise eine Disruption zu Folge haben und bisher hat Adobe den Umzug in die Cloud vorbildlich hinbekommen, kann aber ein Nachteil sein (bspw. gilt die zugekaufte Shop-Software Magento als nicht mehr führend).
  • Etwas teurere Akquisitionen getätigt, dadurch auch fast 13 Mrd. Dollar Goodwill in der Bilanz

Chancen

Wo liegen die Chancen für das Unternehmen, um zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern?

  • Wachstumskurs fortsetzen: Adobe ist stark gewachsen und in wachsenden Branchen unterwegs. Dieses Wachstum soll im niedrigen zweistelligen Prozentbereich fortgesetzt werden.
  • Gewinnmargen erhöhen: Adobe hat über die letzten 5 Jahre konstant die Nettomarge erhöht. Der hohe Free Cashflow deutet an, dass hier auch noch mehr möglich ist, wenn auch der heutige Wert von 31% sehr stark ist.
  • Experience Cloud im Wachstumsmarkt: Software-as-a-Service Lösungen für Unternehmen, also im B2B-Markt, sind enorm gefragt: Salesforce wächst, die Tech-Giganten um Alphabet, Amazon und Microsoft investieren in Cloud Lösungen. Auch die Schätzung von Adobe zeigt das: Ein Markt von 84 Mrd. US-Dollar steht demnach nur der Experience Cloud von Adobe offen, von denen bisher nur etwa 2,7 Mrd. US-Dollar umgesetzt werden.
  • Große Märkte: Adobe nach zu urteilen steht ein Gesamtmarkt, über alle Segmente hinweg, von 200 Mrd. Dollar offen. Angesichts des aktuellen Jahresumsatz von knapp 18 Mrd. Dollar zeigt es, dass Adobe noch nicht am Ende des möglichen Wachstums angekommen ist.
  • Künstliche Intelligenz könnte neue Lösungen und Produkte hervorbringen und bestehende verbessern, die Adobe dann an bestehende Kunden verkaufen kann

Bedrohungen

Es gibt bei jedem Unternehmen Risiken wie eine schwächelnde Wirtschaft, operative Fehlentscheidungen, politische Eingriffe und andere. Jetzt analysieren wir aber: Was könnte speziell das hier gezeigte Geschäftsmodell gefährden oder das Wachstum hemmen?

  • Wechsel in mobile Welt: Auf dem PC ist Adobe unangefochten. Aber wie sieht's auf Smartphones oder Tablets aus? Diese haben - und werden es meiner Einschätzung nach auch in Zukunft - nur eine untergeordnete Bedeutung und wenn, dann vor allem im privaten und nicht-kommerziellen Bereich. Daher sollte dieser Punkt nicht überbewertet werden. Trotzdem sehen wir, dass viele Arbeitsprozesse oder Routinen auch heute vom Smartphone oder dem Tablet erledigt werden können, wo vor allem Apple sehr stark ist und Produkte perfekt ins eigene Betriebssystem integriert. Je stärker die Entwicklung also in eine mobile Welt geht, desto eher profitiert Apple und desto eher muss Adobe kämpfen. Natürlich bieten sich hier aber auch Chancen, wenn Adobe es schafft, die auf dem PC etablierten Lösungen und Technologien auch auf mobile Endgeräte zu übertragen.
  • Gibt es noch die großen Wachstumshebel? Adobe ist stark auf die Kernsegmente fokussiert und darin sehr erfolgreich. Viele andere Unternehmen wachsen aber auch gerade durch das Erobern weiterer Märkte und Segmente. Hier sehe ich bei Adobe weniger Potential als bspw. bei Salesforce, einem vergleichbaren Software-Unternehmen. Weiteres Wachstum in der Creative Cloud halte ich für sehr wahrscheinlich. In der Document Cloud ebenfalls, hier ist die Größe und das Wachstum nur vergleichsweise gering. Die Experience Cloud ist eine große Vision, aber auch ein hart umkämpfter Markt. Bei diesem Markt sehe ich keinen großen "unfairen Vorteil" (wie bspw. bestehenden Kundenzugang im entsprechenden Bereich oder technologischen Vorsprung), den Adobe nutzen kann, um diesen einfacher als andere Unternehmen zu erobern. Das heißt nicht, dass es nicht gelingen kann, ich vermute aber, dass es ein hartes Stück Arbeit wird und es keinesfalls garantiert ist, dass Adobe den gewünschten Erfolg dort erreicht.
  • Konkurrenz: Diese schätze ich bei Adobe als vorhanden, aber überschaubar ein. Es gibt keine riesige Bedrohung, am ehesten ist Adobe wohl für andere eine Bedrohung.
  • Künstliche Intelligenz

Aktienbewertung & Investment-These

Wir haben uns jetzt ein umfangreiches Bild des Unternehmens verschafft. Schauen wir abschließend auf die Aktie, bringen Qualität und Bewertung zusammen und ziehen ein Fazit.

Dass Adobe eine hohe Qualität mit sich bringt, hat die Aktienanalyse gezeigt. Die wichtigste Frage ist aber: Wie viel zahlen wir aktuell für diese Qualität?

Finanzielle Ziele

Ende '22 hat Adobe die Ziele für 2023 ausgerufen:

  • Umsatz: 19,1 - 19,3 Mrd. USD (+9%, währungsbereinigt +13%)
  • Das Wachstum verteilt sich ähnlich auf die Segmente, das Digital Media Segment wächst etwas langsamer
  • Gewinn steigt etwa gleichauf mit dem Umsatz

Der faire Wert der Adobe Aktie

Für die Ermittlung des fairen Werts habe ich folgende Annahmen über einen Zeithorizont von 10 Jahren getroffen:

Umsatzwachstum

Das Umsatzwachstum nähert sich in der Berechnung vom kurzfristigen schrittweise an das langfristige Wachstum über 10 Jahre an.

  • Umsatzwachstum zuletzt: 10% YoY (14% währungsbereinigt)
  • Adobes Prognose: 9% in 2023 (währungsbereinigt 13%)
  • Analystenerwartung: 11% p.a. über die nächsten 3 Jahre (Gewinn +14% p.a.)
  • Meine kurzfristige Annahme: 11% p.a.
  • Meine langfristige Annahme: Adobe ist in wachsenden Märkten unterwegs, die aber in zehn Jahren vermutlich stärker gesättigt sein werden. Ich sehe Adobe aber in der Lage auf Entwicklungen gut zu reagieren und ggf. neues Potenzial zu erschließen. Ich gehe langfristig von 7% p.a. aus.

Profitabilität (Nettomarge)

Die Nettomarge liegt heute bei 27%, der Durchschnitt der letzten 5 Jahre lag bei 30%. Das operative Ergebnis sowie die operative und Free Cashflow-Marge liegen eher bei 35%.

Adobe stellt ~10,9 Dollar Gewinn pro Aktie für 2023 in Aussicht, in 2022 waren es 10,1 Dollar, die Marge bleibt damit also weitestgehend stabil. Langfristig nehme ich 30% Nettomarge an.

Bewertungsniveau (KGV)

Aktuell liegt das Bewertungsniveau nach KGV (30), KGVe (20) und KCV (18) deutlich unter den letzten fünf Jahren. So günstig war Adobe zuletzt 2014 bewertet.

Ich gehe davon aus, dass Adobe durch das starke Geschäftsmodell - kaum Verschuldung, enorm profitabel, wiederkehrende Umsätze, hohe Cashgenerierung - auch zukünftig ein höheres Bewertungsniveau erhält. Dazu kommt, dass der freie Cashflow über dem Gewinn liegt, weshalb das KGV durchaus etwas höher liegen kann.

Langfristig halte ich daher ein KGV von 22 für fair.

Kapitalrückfuhr

Adobe hat zuletzt 70 - 110% des Gewinns in Aktienrückkäufe gesteckt. Ich nehme 70% an. Der Free Cashflow ist etwas höher als der Gewinn, weshalb effektiv damit nur 60 - 65% des Cashflows in Aktienrückkäufe fließen, was für Adobe realistisch klingt.

Renditerechner-Tool

Berechnung der Renditen in drei Szenarien. Erklärung hier. Zahlen in Heimatwährung. Aktienticker: ADBE.

Status Quo » Die Zahlen heute

Möglichst der letzten 12 Monate, also TTM (Trailing Twelve Months), um die aktuellsten Daten zu nutzen.
Anteil am Gewinn, der als Dividende ausgeschüttet, per Aktienrückkauf oder per Schuldentilgung an Aktionäre zurückgeführt wird. Bei Wachstumsunternehmen oft 0%.

Zukunft » Annahmen zur Wertentwicklung

Die kurzfristigen Werte nähern sich über einen 10-Jahres-Horizont an die langfristigen an.

↘︎
↗︎
Wachstum
kurzfristig, in % Wie stark ist das Umsatzwachstum im nächsten Jahr?
Wachstum
langfristig, in % Wie hoch wird das Umsatzwachstum in 10 Jahren erwartet?
Nettomarge
kurzfristig, in % Wie hoch ist der Nettogewinn im Verhältnis zum Umsatz heute?
Nettomarge
langfristig, in % Wie hoch ist der Nettogewinn im Verhältnis zum Umsatz in 10 Jahren? Indikatoren: Heutige Nettomarge, EBIT-Marge & Free Cashflow Marge.
KGV
langfristig Wie hoch wird das Unternehmen in 10 Jahren - auch beruhend auf den anderen Annahmen - fair bewertet sein? Je stärker die Zahlen & das Geschäftsmodell, desto höher die mögliche Bewertung.
Umsatz
Marktkapitalisierung
Wertsteigerung
Shareholder Yield
Gesamtrendite
Fairer Aktienkurs
Margin of Safety

Keine Garantie für die Zukunft.

Fortgeschrittene Optionen einblenden +

Scorecard

StrategyInvest Scorecard

Je Kategorie bis zu 25 Punkte. Insgesamt 20+ Kriterien.

25
Qualität

Profitabilität, Bilanz & Risiken

21
Geschäftsmodell

Burggraben, Alleinstellung & Preismacht

14
Wachstum

Umsatz, Gewinne & Rule of 40

13
Bewertung

KUV, KGV & weitere

73

Gesamtscore

Spitze 🤩

Pro, Contra & Fazit: Aktie jetzt kaufen?

Kurz & knapp

Adobe ist ein Software-Unternehmen, v.a. im B2B-Bereich. Die drei größten Produkte sind die Creative Cloud, Document Cloud und Experience Cloud.

Das Umsatzwachstum liegt bei knapp unter 20%. Die operativen und Cashflow-Margen liegen bei ~40%, die Nettomarge leicht über 30%. Damit ist Adobe hochprofitabel.

Adobe bietet drei Produkte am Markt an:

  1. Creative Cloud mit Tools für Kreative. 62% Umsatzanteil, +16% Wachstum YoY.
  2. Document Cloud mit PDF- und Signaturlösungen. 13% Umsatzanteil, +26% Wachstum YoY.
  3. Experience Cloud mit einer Marketing-Plattform für Unternehmen. 25% Umsatzanteil, +20% Wachstum YoY.

Die Creative Cloud macht den größten Teil des Umsatzes aus, wächst noch zweistellig, aber am langsamsten. Die Document Cloud hat aktuell starken Rückenwind, die Experience Cloud den größten Zielmarkt.

Adobe entwickelt diese Produkte weiter, nutzt Überschüsse für Akquisitionen und kauft eigene Aktien zurück. Konkurrenz ist vorhanden, aber nicht übermäßig gefährlich.

Pro

  • Enorm starkes Geschäftsmodell: Wiederkehrende Umsätze mit hohem Lock-In-Effekt, Netzwerk- und Skaleneffekte
  • Sicherheit durch diversifizierte Erlösströme, hohe Profitabilität & finanzielle Sicherheit
  • Stark positioniert in wachsenden Märkten
  • Kaum branchenspezifische Risiken
  • Jährliche Überschüsse ermöglichen Akquisitionen & Aktienrückkäufe

Contra

  • Etwas höheres Bewertungsniveau
  • Stärkere Konkurrenz in größtem potentiellen Wachstumssegment ("Digital Experience")

Mein Fazit

Ich bin seit 2020 in Adobe investiert und meine Position ist etwa 15% im Minus. Zwar hat sich das Wachstum etwas verlangsamt, die Umsätze und Erträge sind aber immer weiter gestiegen und sehen auch jetzt noch stabil ist.

Für mich persönlich ist Adobe daher ein (Nach-)Kaufkandidat. Wer einen Ver-10-facher sucht, ist bei Adobe vermutlich aufgrund der hohen Bewertung nicht richtig, wer aber in hohe Qualität investieren möchte, hat hier eines der besten Unternehmen dafür.

Hinweis: Am 15. März gibt's neue Quartalszahlen. Bei Adobe sind Überraschungen eher selten (außer, es werden teure Akquisitionen verkündet), nichtsdestotrotz kann das den Kurs immer etwas stärker bewegen.

Tags: Adobe | Aktien: Adobe

Disclaimer: Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar, sondern spiegeln nur meine persönliche Meinung wider. Jede Investition ist mit Risiken verbunden, die du selbst prüfen musst. Es gibt keine Garantien. Ich kann selbst in besprochene Aktien investiert sein. * Bei Partnerlinks erhalte ich ggf. eine Provision.

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Ich bin Jannes, Jahrgang 1993 und Gründer von StrategyInvest. Seit 2011 investiere ich an der Börse. Damals habe ich mein VWL-Studium mit Finanzschwerpunkt erfolgreich absolviert und bin nun seit mehreren Jahren in der Digital- und Techbranche aktiv, aktuell als Product & Strategy Lead. Ich kenne daher Investieren, Technologie und Unternehmertum aus wissenschaftlicher Sicht, aber auch aus der Praxis. Die Erkenntnisse daraus teile ich hier.

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Auszug aus dem Manifest:

Regel #2: Wir kaufen aus fundamentaler Überzeugung.

Es gibt Trends, Hypes, angebliche Geheimtipps, Aktienkurse und viel Spektakel. Das ignorieren wir. Wir schauen darauf, was wirklich hinter einem Unternehmen steckt. Wir machen die Arbeit, die sich die oberflächlichen Trader nicht machen wollen. Wir verschaffen uns unser eigenes Bild.

zum kompletten StrategyInvest Manifest »

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